Tutorial elektronik ambilight hyperion Raspberry Pi Ambilight – Teil 3

Raspberry Pi Ambilight – Hyperion App Farbkalibrierung (Teil 3)

4. Juli 2018 Aktualisiert: 8. Mai 2026 3 Min. Lesezeit
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Raspberry Pi Ambilight – Hyperion App Farbkalibrierung (Teil 3)

Die Hyperion App ermöglicht es dir, die Farben deines Raspberry Pi Ambilights direkt vom Smartphone aus live zu kalibrieren — ohne erneut eine Konfigurationsdatei erstellen zu müssen.

Achtung

Artikelserie: Raspberry Pi Ambilight

Das ist Teil 3 meiner Ambilight-Reihe. Hier die vorherigen Teile:

Tutorial

Ambilight mit dem Raspberry Pi 3 nachrüsten – Teil 1: Hardware

Tutorial

Ambilight mit dem Raspberry Pi 3 – Teil 2: Hyperion installieren

Tutorial

Raspberry Pi mit jeder Fernbedienung steuern – FLIRC USB Anleitung

Die Hyperion App installieren

Die App ist kostenlos für Android und iOS verfügbar:

  • Android (Free): Hyperion for Android – im Google Play Store
  • Android (Pro): Hyperion Pro – im Google Play Store
  • iOS: Hyperion Remote – im App Store

Mit dem Raspberry Pi verbinden

Nach der Installation fügst du in der App einen Server hinzu. Trage die IP-Adresse deines Raspberry Pi ein — wie du sie herausfindest, habe ich in Teil 2 gezeigt. Den Namen kannst du frei wählen.

Hyperion App mit Raspberry Pi verbinden
Hyperion App mit Raspberry Pi verbinden

Bist du verbunden, kannst du über den Farbkreis in der Mitte die Farbe der LEDs live verändern und mit den Reglern Sättigung und Helligkeit einstellen.

Effekte ausprobieren

Wischst du vom linken Rand rein (oder tippst oben links auf die drei Striche), öffnet sich das Menü. Unter Effects findest du Lichteffekte wie Knight Rider, Police Lights und viele mehr.

Hyperion App Effekte
Hyperion App Effekte

Farbkalibrierung

Im Menü unter Color Transforms → default findest du die eigentliche Farbkalibrierung.

Hyperion App Farbkalibrierung
Hyperion App Farbkalibrierung

Achtung

Die Einstellungsbereiche im Überblick:

Hyperion App Farbkalibrierung Werte
Hyperion App Farbkalibrierung Werte
  • HSV — Helligkeit und Sättigung der Farben
  • Threshold — Schwellwert, ab dem die LEDs reagieren
  • Gamma — Gammakorrektur für natürlichere Darstellung
  • Blacklevel — Schwarzwert der Farben
  • Whitelevel — Weißwert der Farben

Tipp: Teste mit einem komplett weißen Bild (z.B. auf USB-Stick), ob die LEDs einen Farbstich haben. Spiele so lange mit den Werten, bis das Ergebnis stimmt.

Wenn du zufrieden bist, überträgst du die notierten Werte in HyperCon unter Verarbeitung und erzeugst eine neue Konfigurationsdatei. Die Vorgehensweise dafür ist identisch mit Teil 2.

Im nächsten Teil schließen wir externe HDMI-Quellen wie Playstation oder DVD-Player an.

➡️ Teil 4 – Externe Geräte anschließen

Update: Hyperion NG

Hyperion wurde inzwischen vollständig überarbeitet. Viele der oben genannten Einstellungen lassen sich jetzt direkt über die neue Web-Oberfläche von Hyperion konfigurieren — ohne separate App. Einen Überblick gibt mein Artikel zu Hyperion NG.

Wozu brauche ich die Hyperion App?
Die App ermöglicht es, die Farbwerte der LEDs live vom Smartphone aus anzupassen. So kannst du Kalibrierungen in Echtzeit sehen ohne immer wieder neue Konfigurationsdateien erstellen zu müssen.
Sind die Werte aus der App dauerhaft gespeichert?
Nein. Werte die du in der App änderst, gehen nach einem Neustart verloren. Du musst sie dir notieren und manuell in HyperCon unter dem Register Verarbeitung eintragen.
Gibt es die Hyperion App noch für aktuelle Android-Versionen?
Die App wird nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Bei aktuellen Hyperion NG Versionen nutzt du stattdessen direkt die Web-Oberfläche von Hyperion über den Browser.
Welches Bild eignet sich am besten zur Farbkalibrierung?
Ein komplett weißes Bild eignet sich am besten, da du damit sofort Farbstiche (z.B. Blaustich) erkennst. Lade es auf einen USB-Stick und spiel es über Kodi ab.

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