Im Sommer 2019 hat Opera eine neue Browser-Version vorgestellt, die für verwirrtes Stirnrunzeln sorgte: Opera GX — der erste Browser, der sich speziell an Gamer richtet. Doch braucht man als Gamer wirklich einen Extra-Browser?
RAM- und CPU-Verbrauch limitieren
Moderne Games fordern PCs enorm. Da möchte man möglichst viele Ressourcen exklusiv für das laufende Spiel reservieren. Zu viele offene Browser-Tabs können die Framerate merklich drücken.
Genau hier setzt das interessanteste Feature des Opera GX an: Zwei neue Panels zeigen auf einen Blick, wie viel RAM und CPU-Leistung der Browser gerade belegt. Per Limiter kann man festlegen, wie viel der Browser maximal verbrauchen darf:
Integrationen und Gaming-News
Neben dem Ressourcen-Limiter bietet Opera GX weitere Gamer-Features:
- Twitch-Integration in der Sidebar — direkt einloggen, Lieblingsstreamer im Blick
- Razer Chroma — Keyboards und Mäuse wechseln je nach gewähltem Theme die Farbe
- Discord native Unterstützung sowie Shortcuts für YouTube und Reddit
- GX Corner — statt allgemeiner Nachrichten gibt es aktuelle Gaming-News und Deals:
Das Standard-Design ist schwarz mit roter Highlight-Farbe, die frei angepasst werden kann. Browser-Wallpaper und eingebaute Sounds (können deaktiviert werden) runden das Gaming-Feeling ab — die Sounds wurden vom Komponisten Rubén Rincón gestaltet, bekannt aus Gris und Fall Guys.
Bewährte Opera-Features
Natürlich enthält der GX auch alles aus dem klassischen Opera:
- Integrierter Ad-Blocker
- Kostenloses VPN (verschleiert die IP vor besuchten Websites)
- Volle Kompatibilität mit Chrome-Erweiterungen
Opera GX basiert wie der klassische Opera auf Chromium und ist daher mit dem gesamten Chrome-Extension-Ökosystem kompatibel.
Der Browser ist kostenlos unter opera.com/gx erhältlich — verfügbar für Windows, macOS und Linux.