Wer meine Ambilight-Tutorials kennt, weiß dass ich bisher Hyperion (V1) verwendet habe. Das Team arbeitet seit Längerem an der neuen Version — inzwischen gibt es die vierte Alpha. Ich teste sie hier auf meinem Raspberry Pi.
Achtung
Fehler und Bugs können der Hyperion-Community gemeldet werden und helfen, die Software zu verbessern.
Voraussetzung
Die Installation auf LibreELEC setzt voraus, dass LibreELEC bereits auf dem Raspberry Pi läuft:
Kodi auf Raspberry Pi 4 installieren – Schritt für Schritt mit Bildern
Hyperion.ng installieren
Von hyperion.ng gibt es noch kein fertiges Image — der Code muss normalerweise selbst kompiliert werden. Dank Paulchen-Panther aus dem Hyperion-Entwicklerteam gibt es jedoch ein Skript, das auf Raspberry Pi 2/3/4 mit LibreELEC, CoreELEC und OSMC die aktuelle Version automatisch herunterlädt und installiert.
SSH-Verbindung herstellen
Verbindung zum Raspberry Pi über Putty herstellen. Standard-Zugangsdaten:
- Benutzername:
root - Passwort:
libreelec
Installationsskript ausführen
Folgenden Befehl eingeben und mit Enter bestätigen:
wget -qO- https://git.io/JU4Zx | bash Hinweis
Das Skript erkennt die Hardware automatisch (Raspberry Pi 2/3/4), lädt die aktuelle Version von GitHub und installiert sie.
Dashboard aufrufen
Hyperion.ng bringt ein neues Webinterface mit. Erreichbar über http://[IP-Adresse]:8090 — Beispiel: http://192.168.178.57:8090
Neue Funktionen
Hyperion.ng ist mit der Vorgängerversion kaum zu vergleichen. Die wichtigsten Highlights:
Philips HUE Integration
Mit Hyperion.ng lassen sich Philips HUE Lampen sehr einfach verbinden und als Ambilight-Ausgabe nutzen.
Mehrere Systeme gleichzeitig
Neben Philips HUE können zahlreiche weitere Systeme (Nanoleaf, Adalight, WS2801 u.v.m.) gleichzeitig angesteuert werden.
Weboberfläche
Die neue Weboberfläche macht es möglich, Einstellungen auch vom Tablet oder Smartphone vorzunehmen:
Screenshots
LED-Layout-Einstellungen:
Unterstützte Hardware (Nanoleaf, Philips HUE, Adalight, WS2801 u.v.m.):
Dark Mode ist ebenfalls integriert: